„Die Neschan Trilogie – Das Geheimnis des siebten Richters“

von Ralf Isau; Band 2

„Yonathan, der Traumbruder Jonathan Jabboks, sieht sich einer fast unlösbaren Aufgabe gegenüber: Er ist erwählt den Stab Haschevet in den Garten der Weisheit zu tragen. Nur so kann gemäß einer alten Prophezeihung verhindert werden, dass die Mächte des Bösen ewige Finsternis über Neschan ausbreiten.“

„Das Geheimnis des siebten Richters“ ist der zweite Teil der „Neschan Trilogie“. In diesem Buch setzt sich die Reise Yonathans, der auserwählt wurde, den Stab Haschevet zu dem sechsten Richter Goel zu bringen, und seiner Freunde, unter anderem Yomi, weiter fort. Das Buch knüpft direkt am Ende des ersten Bandes an.

Yonathan verbringt im zweiten Teil die meiste Zeit in Cedanor der Hauptstadt am Cedan und in der Wüste Mara, wo ihm wieder einmal viele Gefahren lauern und er Abenteuer bestehen muss. Yonathan entwickelt sich in diesem Band zu einem jungen Erwachsenen, auch wenn er erst 14 Jahre alt ist. Man merkt, wie die Erlebnisse ihn reifen lassen.

Das zweite Buch um Jonathan Jabbok und dessen Traumbruder Yonathan, der Auserwählte, dreht sich mehr um Yonathan. Der Jonathan in der „realen“ Welt rückt mehr in den Hintergrund und dient eher zu Hintergrundinformationen, um Geschehnisse in der Traumwelt Neschan zu verstehen, bevor es der Protagonist Yonathan selbst erfährt.

Ich fand den zweiten Teil dieser Trilogie, mit fantastischen und realen Elementen gut gelungen. Mir hat der Teil genauso gut gefallen wie der erste, wenn nicht sogar ein kleines bisschen besser, da die Abenteuer Yonathans abwechslungsreicher und spannender waren. Das Buch folgt weiterhin einem roten Faden, der schon im ersten Band geschaffen wurde. Man lernt Yonathan immer besser kennen und kann sich dabei auch selbst überlegen, ob man genauso gehandelt hätte. Allerdings hat mich das Ende etwas verwundert, da ich jetzt nach dem Lesen das Gefühl habe, dass dir Trilogie eigentlich eine Dilogie sein könnte. Dennoch bin ich gespannt, was mich im dritten und letzten Band erwartet. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch erschien 2014 in einer Sonderausgabe in einem Schuber mit den anderen Bänden. Es ist aus dem Thienemann Verlag.

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