„Magnus Chase – Das Schwert des Sommers“

von Rick Riordan; Band 1

„Wie bitte, Magnus soll von einem der nordischen Götter Asgards abstammen? Er ist doch nur ein ganz normaler obdachloser Junge, der sich allein auf der Straße durchschlägt! Doch es stimmt wirklich – und noch dazu droht in der Götterwelt ein Krieg! Auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das sein 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!“

Magnus ist 16 Jahre alt und möchte gar nicht sterben. Doch als ein Feuerriese seine Heimat angreift, stirbt er bei dem Versuch, seine Heimat Boston zu verteidigen. Er kommt nach Valhalla, wo ihm eröffnet wird, dass Sohn eines Gottes ist. Magnus wird in ein Abenteuer geworfen, das er sich niemals hätte vorstellen können. Er muss den Weltuntergang verhindern. Gar nicht so leicht, wenn man gar keine Ahnung hat, wer gut und wer böse ist. Gemeinsam mit seinen Freunden macht Magnus sich auf den Weg das Schwert des Sommers zu finden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich wieder in eine Welt abtauchen konnte, in der Mythologie eine große Rolle innehatte. Anders als bei Percy Jackson oder Helden des Olymp geht es diesmal um die nordische Mythologie. Ich habe kein Vorwissen über diese, bin aber trotzdem gut in der Welt klargekommen, da alles sehr gut beschrieben wurde. Die Beziehungen der Personen wurde sehr gut dargestellt und das Glossar hinten im Buch konnte mir auch schnell einen Überblick über die Gottheiten und so weiter liefern. Ich werde mich zukünftig mehr über die nordische Mythologie informieren, da ich diese sehr interessant finde. Mein Eindruck ist, dass die Mythologie jedoch sehr gut recherchiert wurde, Rick Riordan sich jedoch auch etwas künstlerischen Freiraum genommen hat. So wie man es eben aus Percy Jackson und Helden des Olymp kennt. Der Schreibstil und Humor ist unverkennbar der von Rick Riordan. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Magnus ist mir sehr sympathisch gewesen, vor allem seinen Humor mochte ich. Durch diesen musste ich beim Lesen öfter schmunzeln und spannende, sowie actionreiche und gefährliche Situationen wurden aufgelockert. Ich habe auch eine Parallele zu Percy Jackson finden können. Wie Percy ist auch Magnus am Anfang unsicher und hat keinen Plan wie die Dinge laufen, deshalb wirkt er in manchen Situationen auch überfordert und etwas fehl am Platz. Doch das macht er eben durch seinen Humor wett. Zudem mochte ich auch die Nebencharaktere sehr gerne. Das Buch ist aus Magnus Sicht geschrieben, aber die Nebencharaktere hatten selbst auch wichtige Positionen inne. Insgesamt habe ich mich sehr wohlgefühlt beim Lesen und bin sehr gespannt, wie es in den folgenden zwei Bänden weitergeht. Ich gebe 4,5 von 5 Sterne.

„Magnus Chase – Das Schwert des Sommers“ ist der erste Band der Trilogie um Magnus Chase von Rick Riordan. Das Buch erschien 2016 im Carlsen Verlag. Es hat 551 Seiten (ohne Glossar), kostet 19,99€ [D] und du findest es unter der ISBN 978-3-551-55668-4.

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